Alternative Investments werden bei deutschen Großanlegern immer beliebter

„Alternatives“ liegen im Trend: Laut einer aktuellen Umfrage des Bundesverbands Alternative Investments (BAI) unter institutionellen Investoren bevorzugen zwar nach wie vor die meisten Anleger Immobilien-Investments (78 Prozent). Unmittelbar dahinter landet jedoch bereits die Assetklasse Private Equity (77 Prozent). Insgesamt verwalten die Großanleger hierzulande geschätzt rund 900 Milliarden Euro.

Die Gründe für die wachsende Beliebtheit der Alternativen Investments sind vielseitig. Während zum einen das aktuelle Niedrigzinsumfeld die Anleger dazu zwingt, nach neuen Investitionsmöglichkeiten zu suchen, können die „Alternatives“ insbesondere durch ihre Portfoliodiversifikation und eine aussichtsreiches Rendite-Risiko-Verhältnis punkten. Darüber hinaus schätzen die befragten Großanleger die „stabilen, regelmäßigen Erträge“ sowie den „Ersatz für Anleiheninvestitionen“.

Besonders interessante Ergebnisse liefert die Studie auch hinsichtlich der Aufschlüsselung, welche Investorengruppen welche Assetklassen bevorzugen. Demnach neigen beispielsweise Versicherungen dazu, bei einem breit diversifizierten Portfolio vorrangig in Immobilien und Infrastruktur (Equity) zu investieren. Umgekehrt sind etwa beinahe alle befragten Versorgungswerke in Private Equity allokiert.

Auch in Zukunft ist mit einer stetig wachsenden Beliebtheit von „Alternatives“ bei den deutschen Großanlegern zu rechnen. BAI-Vorstandsmitglied Matthias Erb prognostiziert: „Von den immerhin 75 teilnehmenden institutionellen Investoren haben 82 Prozent bereits in den letzten zwölf Monaten ihr Engagement in Alternative Investments erhöht. Von diesem bereits hohen Niveau aus soll nun die Allokation weiter ausgebaut werden.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.institutional-money.com