Private Equity wird auch im Pensionsmanagement immer gefragter

Alternative Assetklassen spielen sowohl bei regulierten sowie unregulierten Investoren bei der Anlage ihrer Pensionsvermögen eine zunehmend wichtigere Rolle. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Beratungsunternehmens Willis Towers Watson unter Akteuren im Pensionsmanagement hervor. Demnach büßen klassische „Safe-Haven“-Anlageklassen immer mehr an Attraktivität ein; „Alternatives“ boomen hingegen.

Einen deutlichen Zuspruch erfährt dabei vor allem Private Equity. Während die Anlageklasse in den vergangenen zwei Jahren ohnehin schon die größte ihrer Art im alternativen Anlagebereich war, hat sie 2019 nochmals besonders an Beliebtheit gewonnen: 41 Prozent der befragten Investoren geben an, einen Teil ihres Pensionsvermögens in Private Equity investiert zu haben. Das sind nochmals fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Umgekehrt ist etwa Gold bei den Anlegern überhaupt nicht mehr gefragt.

Grund für diese Veränderung ist die wachsende Schwierigkeit, mit „klassischen“ Anlageformen Gewinne zu erzielen. Laut der Umfrage haben 29 Prozent der befragten Unternehmen ihre Renditeziele im vergangenen Jahr nicht erreicht. Entsprechend sehen sich die Investoren dazu gezwungen, neue Anlageklassen auszuprobieren – und sollten dies Tobias Bockholt zufolge, Berater bei Willis Towers Watson, in Zukunft noch deutlich stärker wagen.

Für die Umfrage hat das Beratungsunternehmen insgesamt 38 Unternehmen, Stiftungen sowie CTA und Pensionseinrichtungen bezüglich ihrer Asset-Allokation-Struktur befragt. Die Erhebung wurde zwischen Juli und September dieses Jahres durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.dertreasurer.de