2019: Deutsche PE-Branche verzeichnet größtes Transaktionsvolumen seit der Finanzkrise

Eine stolze Summe: Im vergangenen Jahr haben Finanzinvestoren in Deutschland Private-Equity-Transaktionen in Höhe von 32,2 Milliarden Euro getätigt. Einer aktuellen Analyse des Beratungsunternehmens EY zufolge entspricht dies nicht nur einem Anstieg von ganzen 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Volumen stellt vielmehr einen Höchstwert seit der Finanzkrise dar.

Die umfangreichsten Deals wurden dabei vor allem im zweiten Halbjahr 2019 getätigt. Während der Kauf des Chemieparkbetreibers Currenta durch die australische Investmentbank Macquaire als die größte PE-Transaktion des Jahres gilt (3,5 Mrd. Euro), landet die Akquisition von BASF Bauchemie durch Lone Star nur unmittelbar dahinter (3,2 Mrd. Euro). Laut EY kamen im vergangenen Jahr acht solcher Milliarden-Deals zustande.

Parallel zur zunehmenden Höhe der einzelnen Deals scheint der Trend zur wachsenden Anzahl der Transaktionen 2019 jedoch gebrochen. Demnach zählt EY im vergangenen Jahr 219 Deals; 2018 waren es noch 229. Und auch die fünf Jahre zuvor hätten die Transaktionen stetig zugenommen.

Der Analyse zufolge wird diese Entwicklung auch in absehbarer Zukunft anhalten: „Die Preise für Unternehmen und Unternehmensteile sind auf einem sehr hohen Niveau“, sagt EY-Partner Michael Kunz. Daran dürfte sich mittelfristig nicht viel ändern.

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