Institutionelle Investoren setzen weiterhin verstärkt auf Privatmarktinvestitionen

Anhaltende Niedrigzinsen, ein geringes Wirtschaftswachstum und erhöhte geopolitische Spannungen: Angesichts der wachsenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten weltweit sind institutionelle Investoren mehr denn je von den Vorteilen von Privatmarktinvestitionen überzeugt. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des weltweit agierenden Vermögensverwalters BlackRock unter Institutionellen hervor. Demnach lassen die Ergebnisse der Befragung auf eine anhaltende Umschichtung von öffentlichen zu privaten Marktinvestitionen schließen; bereits im Vorjahr fiel das Umfragefazit ähnlich aus.

Während besonders Allokationen in Sachwerte in der Gunst der Befragten gestiegen sind, gab zudem knapp die Hälfte der institutionellen Investoren an, künftig vermehrt in Immobilien investieren zu wollen. Daneben rangiert die Anlageklasse Private Equity auf dem dritten Platz der beliebtesten privaten Anlageoptionen (46 Prozent).

Laut Mark McCombe, Chief Client Officer bei BlackRock, liegt die wesentliche Ursache für die aktuelle Entwicklung am Markt für Privatinvestments in dem Wunsch der Anleger nach mehr Sicherheit begründet: „Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen, dass Kunden ihre Portfolios widerstandsfähiger gestalten wollen. Um dies zu erreichen, erhöhen sie ihre Anlagen in Bereichen, deren Wertentwicklungen nicht so sehr voneinander abhängen. Dieser Ansatz kann dazu beitragen, stabile langfristige Renditen zu erzielen.“

Insgesamt haben an der BlackRock-Umfrage 271 institutionelle Investoren teilgenommen. Die Erhebung fand im vierten Quartal 2019 statt; die Befragung wird jährlich durchgeführt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.institutional-money.com